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Theaterstück „Pünktchen und Anton“

Theaterstück „Pünktchen und Anton“

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„Wir haben eine Fabrik und ein großes Auto und der Anton kann sich nicht einmal ein Viertelpfund Leberwurst kaufen. Woran liegt das eigentlich?“

Pünktchen

 

 

 

 

Am Montag, den 18.12.2017, durften alle Klassen der Grundschule am Napoleonstein den Kinderbuchklassiker  „Pünktchen und Anton“ von Erich Kästner (1899-1974) als Theaterstück im Velodrom erleben.

 

 

 

 

Das bei Kindern und Erwachsenen gleichermaßen beliebte Stück handelt von den beiden Freunden Pünktchen und Anton, die in grundverschiedenen Welten leben: Pünktchen wohnt mit ihren Eltern in einer schicken Villa mit Dienstpersonal, während Anton mit seiner kranken Mutter kaum genug zu essen hat. Da Pünktchens Eltern keine Zeit für sie haben, ist sie mit ihrem Kindermädchen abends unerlaubterweise unterwegs. Dabei trifft sie Anton, der mit dem Verkauf von Streichhölzern versucht, sich und seine Mutter über Wasser zu halten. Damit ihnen ihre Eltern nicht auf die Schliche kommen, führen die beiden Kinder mit viel Witz und Einfallsreichtum die Erwachsenen immer wieder an der Nase herum. Bei einem ihrer Streifzüge erfahren sie von einem geplanten Einbruch in die Villa von Pünktchens Eltern. Ein Wettlauf gegen

die Zeit beginnt…
„Nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt, ist ein Mensch“, sagte Erich Kästner einst und schickte damit eine Weisheit in die Welt. Der berühmte Autor, der seine Geschichten in der Lebenswirklichkeit seiner Leser ansiedelte, ließ sich für „Pünktchen und Anton“ durch eine Zeitungsnotiz inspirieren: „Kind aus gutem Hause nachts mit Bettlerin auf der Weidenhammer Brücke entdeckt“, las er da und bald schon erwachten die Freunde „Pünktchen und Anton“ zum Leben. Bereits 1931 erschien der Kinderbuchklassiker und Erich Kästner stellt damit damals wie heute die Frage nach der sozialen Ungerechtigkeit in unserem Land.